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Folge 166: Rindfleisch in Funheim während die Pink Lady mit dem Kokosnussöffner Muffins öffnet

Was gab’s letzte Woche (Raiden)

Was gab’s letzte Woche (Streptopoppe)huhu

Was gab’s letzte Woche (Kai)

Was gab’s letzte Woche (Bob)

  • Metalfranconia-Festival mit Stevie, Marc, Newie und Schnitzel
  • Die Ratten auf der Flucht
  • Gartenarbeit geh, ich komme
  • Malerarbeiten im Flur
  • Veganes Rindfleisch für den Gulasch
  • Große Bleistifte vom Klebemonster
  • Die Steuer ist echt teuer
  • bobsonbob.de
    • Gartenparty beim Bob am 11.07.2015 (Doodle)

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6 Kommentare

  1. Hallo Kai ,Hallo Raiden,

    Mit den Kirchensteuern werden die Gehälter der Bischöfe bezahlt, könnte man annehmen. Dem ist jedoch nicht so, denn diese Gehälter zahlt der Staat und somit die Steuerzahler.
    Die Regelung ist im Grundgesetz verankert und die Begründung für dieses Gesetz kann man in der Geschichte finden, die über 200 Jahre zurückliegt.
    Die Gehälter der Pfarrer hingegen zahlen die Kirchemitglieder durch ihre Kirchensteuern.
    Vor über 200 Jahren – Die Begründung für die Gehaltszahlung durch den Staat Rund 450 Millionen Euro zahlt der deutsche Staat jährlich für die Gehälter der Kirchendiener.
    Es wird also an allen Ecken und Kanten gespart, aber bei den Kirchengehältern werden keine Sparmaßnahmen ergriffen.
    Diese Gehälter haben auch nichts mit der Kirchensteuer zu tun. Somit ist jeder Bürger an der Zahlung der Kirchengehälter beteiligt.
    Die Begründung für diese Situation liegt in der Vergangenheit
    Damals, im Februar des Jahres 1803, wurde die Reichskirche durch die Reichsdeputation Regensburg enteignet. Die Kirche verlor über zweihundert Klöster, achtzig Abteien, achtzehn Bistümer und vier Erzbistümer. Mit diesen Besitztümern entschädigte man die Fürsten, die ihre Gebiete an Napoleon abtreten mussten.
    Seitdem zahlt der Staat der Kirche eine Entschädigung und ein Ende dieser Zahlungen ist noch nicht abzusehen.
    Die Gehälter der Kirchendiener
    Bischöfe, Erzbischöfe, Weihbischöfe, Vikare – all diese Kirchendiener erhalten vom Staat ihre Gehälter.
    Für die Gehälter der Bischöfe wird sich nach den Besoldungsstufen von Spitzenbeamten gerichtet. Ein Bischof wird meistens nach der Besoldungsstufe B6 bezahlt und damit erhält er etwa 8.000 Euro als Grundgehalt. Ein Erzbischof kann bis zur Besoldungsstufe B10 kommen und damit hätte er ein Grundgehalt von zirka 11.000 Euro.
    Die Bischöfe erhalten zusätzlich zum Grundgehalt noch Dienstwohnungen und Dienstwagen und diese Dienstwagen müssen sie nicht selbst lenken, sondern es gibt noch einen Fahrer obendrauf. Priester, Pfarrer und andere Mitarbeiter werden von den Bistümern oder Diözesen bezahlt. Diese Gehälter stammen von den Kirchensteuern. Die Höhe des Gehalts richtet sich nach dem Beamtenbesoldungsgesetz. Pfarrer beider Kirchen (evangelische und katholische) bekommen zu Beginn ein Grundgehalt nach der Stufe A13. Das entspricht dem Grundgehalt eines Regierungsrates. Ist ein Pfarrer dreizehn Jahre hauptberuflich tätig, erfolgt meistens die Einstufung in A14 und damit wird ihm das gleiche Grundgehalt bezahlt, wie einem Oberregierungsrat. Einen Aufstieg in die Besoldungsstufen A15 oder A16 ist eher die Ausnahme.
    Das Gehalt eines Pfarrers beläuft sich somit im Durchschnitt zwischen 3.700 Euro und 4.500 Euro, beziehungsweise in der Besoldungsstufe A14 zwischen 3.900 Euro und 5.000 Euro.
    Zuschläge und weitere Boni für Pfarrer
    Zum Grundgehalt profitieren Pfarrer von Zuschlägen, die im öffentlichen Dienst üblich sind. Dazu gehören unter anderem vermögenswirksame Leistungen und Urlaubsgeld.
    Die Höhe von zusätzlichen Einkünften für Taufen, Bestattungen, Trauungen, Religionsunterricht und anderen besonderen Diensten werden von den Diözesen oder Landeskirchen geregelt. Für Pfarrer besteht ein sogenannter Residenzzwang. Das bedeutet, sie dürfen höchstens in Ausnahmefällen in eine eigens ausgesuchte Wohnung ziehen. Die Regel ist, dass Pfarrer verpflichtet sind, in einer Dienstwohnung der Kirche zu ziehen. Für diese Dienstwohnungen müssen sie nur eine minimale Miete zahlen.
    Vom Bruttogehalt eines Pfarrers werden Steuern und ein monatlicher Eigenbetrag für die Krankenversicherung in Höhe von zirka dreihundert Euro abgezogen. Andere Sozialversicherungsbeiträge muss ein Pfarrer nicht bezahlen.
    Pfarrer erhalten die gleichen Vorzugstarife wie jeder Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Diese Vorzugstarife beziehen sich unter anderem auf die KFZ-Haftpflichtversicherung, die Krankenversicherung und auf weitere Versicherungen.
    Die katholischen Pfarrer müssen ihre Pfarrhaushälterin nur zum Teil aus der eigenen Tasche bezahlen: Je nachdem zu welchem Bistum der Pfarrer gehört werden 50 bis 85 Prozent dieser Kosten von den Kirchensteuern bezahlt.

  2. Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Sonntag, 10.05.2015 | die Hörsuppe

  3. Übrigens nichts und niemand sollte Raiden davon abhalten auch etwas Gras in die nicht-veganen Muffins zu packen.

  4. @raiden

    Deine Ausführungen zu der Kommunion deines Neffen (?) fand ich, vorsichtig formuliert, irritierend.
    Dass Du Religion und den die großen christlichen Kirchen in Deutschland vehement ablehnst habe ich noch verstanden. Wieso Du aber dann trotzdem ein kirchliches Fest, vulgo die Kommunion, besuchst, schon weniger und wieso Du Dich dann anschließend darüber aufregst überhaupt nicht mehr. Entweder es ist Dir ernst mit der grundsätzlichen Ablehnung der Kirche, in dem Falle hättest Du einfach im Vorfeld einfach absagen sollen und so deine Haltung zum Ausdruck gebracht, oder Du kannst Dich mit einem kirchlichen Fest soweit arrangieren, so dass Deine Fundamentalopposition aufgesetzt erscheint.
    In diesem Punkt stimmt Dein Handeln mit Deinen Worten in keiner Weise überein, im Gegenteil fand ich Deine Haltung als selbstgerecht und heuchlerisch.

    Und nein, das ist kein Plädoyer pro Religion, Kirchen oder gar Kirchensteuer.
    Sondern nur die Kritik an einem vermeintlichen Veganer, der mit Freunden einen Döner (in der Kais Fall einen mit Schweinefleisch) essen geht und sich anschließend über das Übel Massentierhaltung ereifert. 😉

  5. Pingback: Folge 167: Mit Gummistiefeln aus der Collectors Edition verkleidet, im Katzenklo des Eurovision Song Contest auf der Suche nach der Maus, während der Asia Tempel in Amsterdam nur noch für 30 Sekunden Muffins und Bratwürste hat | raidenger.de