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Folge 62: Classic-Edition

Was gab’s letzte Woche (Raiden)

Blasius

 

 

 

 

  • Na was wird sie schon machen^^

  • Krankenbesuch am Feiertag und Rift

Was gab’s letzte Woche (Goerk)

  • Tolino Shine Geschenk 🙂

    • Telekom cloud 25GB

    • Ios app

    • Leseposition wird (manchmal) gesynct

  • FHEM auf Raspberry PI

Goerk

 

  • Wie kann ich meinen analogen Stromzähler auslesen?

    • Webcam?

    • alte InfrarotMaus?

    • Arduino?

  • Simicom Pan/Tilt Kamera ärgert mich

    • Internetexplorer > 6

    • User Agent switch klappt nicht

    • BtrFS kann jetzt wohl auch RAID-5

Was gab’s letzte Woche (Tim)

App der Woche

Raiden:

    • Watchever für PS3 ist da

      • Gibt es keine Möglichkeit für ne automatische Playlist?

Tim:

 

5 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Sonntag, 31.03.2013 | die Hörsuppe

  2. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, muß aber doch bevor ich es vergesse direkt einen Kommentar schreiben.

    Ich stimme Euch zwar zu das diese Drosselpläne das letzte sind wenn wir die Bedürftnisse des modernen Internetbenutzers betrachten. Tatsächlich denke ich das das Gros der User mit 75 GB pro Monat irgendwie hinkommen würde, aber das ist nicht das Thema. Was mir eine Augenbraue nach oben treibt ist eher diese Wechsellust.

    Fällt Euch nicht selbst auf das Ihr auf der einen Seite immer und immer wieder sagt wie gerne Ihr für Dienste zahlen wollt, es ja sogar mit ADN momentan schon tut und völlig richtig betont das Ihr nicht selbst das Produkt werden wollt, aber dann nahezu gebetsmühlenartig wiederholt wie cool und billig doch der Anbieter xy doch ist.

    Ob ihr jetzt nix oder fast nix zahlt macht in letzter Instanz auch keinen Unterschied mehr. Eure Daten werden sicher gehandelt, die Angestellten werden vermutlich nicht gerade fürstlich bezahlt und wie es so mit dem Service ausschaut will ich auch nicht so genau wissen.

    Was mit einem Provider losgeht, setzt sich über den Tante Emma Laden fort und endet nach vielen Zwischenstufen in der Wirtschaftskrise und Pferdefleisch im Hack.

    Zugegeben die Telekom ist definitiv nicht der Hort der Glückseligkeit aber wenigstens ein Unternehmen das einen halbwegs akzeptablen Service anbietet, Arbeitsplätze in Deutschland unterhält und die einzigen sind die überhaupt die Chance haben neue Technologien flächendeckend zu supporten.

    Immer nur billig ist nicht nachhaltig.

    Ich könnte jetzt noch seitenlang weiterschreiben aber das würde ein Rundumschlag gegen unser Wirtschaftssystem und die Gier eines jeden Einzelnen werden. Nur soviel: schaut Euch mal Fotos von Zimmern von Jugendlichen aus den 80ern und von heute an. Und überlegt wieviel Krempel jeder einzelne heutzutage sein eigen nennt.

    • Wahnsinn, da hast Du Dich aber gewaltig vergallopiert. Oder ich habe Deinen Kommentar gewaltig missverstanden?

      Mit den angeblichen Kosten kann man keinesfalls die Einführung der Telekom-Drossel rechtfertigen, Denn die Suche nach und der Wechsel zu einem anderen Provider liegt in diesem Fall nicht am bereits überhöhten Preis, den wir jetzt zahlen oder zukünftig für ein freies Internet zu zahlen bereit wären. Auch die Begründung der Telekom, sie müssten noch mehr einnehmen, ist schlichtweg vorgeschoben bzw. dreist gelogen.

      Das Ziel der Drossel ist eindeutig die Aufhebung der Netzneutralität, die eigentlich (grund)gesetzlich abgesichert gehört, um so etwas zu verhindern. Da jedoch gerade erst das Leistungsschutzrecht und die Bestandsdatenauskunft durchgewunken wurden, glaube ich nicht, dass ohne gewaltigen öffentlichen Druck ein solches Gesetz zum Schutz der Netzneutralität bei uns kommen wird.

      Der Telekom-Plan ist so absurd deutlich für mich, dass ich die Drossel-Geschichte zuerst für einen verfrühten Aprilscherz hielt. Für mich war klar, das kann doch nicht sein. Das ist so unverschämt dreist, das muss doch jeder sofort erkennen, was dies letztlich bedeutet. Wenn der Plan existieren sollte, wird es einen Aufschrei geben.

      Leider unterschätze ich aber immer wieder die Dummheit der Masse. Selbst in einigen prominenten Podcasts sind sie auf das Preisargument der Telekom reingefallen, obwohl ich die Teilnehmer sicher nicht zur dummen Masse zähle. Manche kamen noch nicht einmal auf die Idee, selbst wenn das Preisargument stimmen würde, dann müsste der Preis allgemein angehoben werden anstatt mit der Drosselung die Netzneutralität anzugreifen und aufzuheben. Häufig wurden auch Rechnungen über das Inklusivvolumen aufgestellt. Auch damit denkt die Masse in die falsche Richtung. Es ist praktisch irrelavant, ob die jetzt geplanten Volumengrenzen im Einzelfall momentan noch gut reichen könnten oder nicht. Ziel der Telekom ist es, die Drosselung zur Aushebelung der Netzneutralität einzuführen. Ist das geschafft, werden andere Provider nachziehen. Alle können jederzeit an der Schraube drehen und beliebig den freien Zugang weiter einschränken. Damit wird dann der Providerwechsel, die einzige Gegenwehr, die der Nutzer zur Zeit noch hat, wirkungslos.

      Im Grunde muss die Forderung also heißen: Das Internet ist inzwischen integraler Bestandteil des Lebens. Die garantierte Breitbandinternetversorgung der Bevölkerung und die Netzneutralität müssen ins Grundgesetz.

      Hier noch zwei passende Links, die ich letzte Woche auch getwittert hatte:

      http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/telekom-und-die-netzneutralitaet-drosselung-und-diskriminierung-12132211.html

      http://www.youtube.com/watch?v=eQqu_WXZBNw&sns=tw

      Besonders leicht verständlich find ich das Video. Es zeigt auch uninformierten Nutzern gut, auf was die Telekom-Drossel hinausläuft. Auch wenn die Telekom, anders als im Video vermutet, nicht so direkt vorgeht und direkt verschiedene Klassen einführt, sondern mit der Drossel subtiler vorgeht. Die Absicht der Telekom und das Ergebnis sind letztlich identisch.

      • Ja, da hast Du mich leider falsch verstanden. Die Drossel ist blödsinn. Da sind wir uns einig. Sie ist ein Angriff auf die guten Sitten, ist vielleicht gesetzeswidrig und sonst noch so einiges schlimmes. Ich bin da ganz bei Euch im Boot.

        Ich habe gegen andere Dinge gewettert. Gegen die „immer billiger Mentalität“, gegen das „neu kaufen statt reparieren“, gegen das „Besitztümer anhäufen und dabei Zufriedenheit substituieren.“

        Sehr interessant sind dazu auch Clemens Ausführungen im letzten MM.